Taizégebet

Im Jahr 1940 kaufte Frère Roger im kleinen Dorf Taizé in Frankreich ein Haus und gründete dort die Communauté de Taizé. Heute zählt die Communauté de Taizé an die hundert Brüder: Katholiken und Mitglieder verschiedener evangelischer Kirchen. Sie stammen aus über 25 Ländern. Durch ihr Dasein selbst ist die Communauté ein konkretes Zeichen der Versöhnung unter gespaltenen Christen und getrennten Völkern. Die Brüder bestreiten ihren Lebensunterhalt ausschließlich durch den Erlös ihrer Arbeit.

Mittelpunkt des Lebens der Brüder und aller Gäste, die Taizé besuchen, ist das gemeinsame Gebet am Morgen, am Mittag und am Abend. Die gemeinsamen Gebete sind geprägt von kurzen, meditativen Gesängen, die mehrmals wiederholt werden. Mit Gesängen beten ist eine wesentliche Form der Suche nach Gott. Kurze, stets wiederholte Gesänge schaffen eine Atmosphäre, in der man gesammelt beten kann. Der oftmals wiederholte, aus wenigen Wörtern bestehende und schnell erfasste Grundgedanke prägt sich allmählich tief ein. Meditatives Singen ohne jede Ablenkung macht bereit, auf Gott zu hören. Zwischen den Gesängen hören die Betenden das Wort Gottes und bedenken dies in einigen Momenten der Stille. In Verbundenheit mit den Brüdern aus Taizé und vielen Menschen auf der ganzen Welt lädt die Pfarreiengemeinschaft Utting-Schondorf zum monatlichen Taizégebet in die romanische Jakobskirche bzw. in den Wintermonaten in die Hauskapelle der Dritt-ordensschwestern  in Schondorf ein.

Nähere Informationen über Taizé unter: www.taize.fr

Termine:

  • Donnerstag, 18. Februar 2016

  • Donnerstag, 10. März 2016

  • Mittwoch, 13. April 2016

  • Donnerstag, 19. Mai 2016

  • Mittwoch, 08. Juni 2016

  • Donnerstag, 21. Juli 2016

  • Mittwoch 14. September 2016


    Beginn jeweils um 19:30 Uhr

    Februar – März
    Hauskapelle Drittorden

    Seestraße 19, 86938 Schondorf

    April – September
    Kirche St. Jakob

    St.-Jakobs-Bergerl 1, 86938 Schondorf

Mit Gesängen beten ist eine wesentliche Form der Suche nach Gott. Kurze, stets wiederholte Gesänge schaffen eine Atmosphäre, in der man gesammelt beten kann. Der oftmals wiederholte, aus wenigen Wörtern bestehende und schnell erfasste Grundgedanke prägt sich allmählich tief ein. Meditatives Singen macht bereit, auf Gott zu hören. Im gemeinsamen Gebet können alle in diese Gesänge einstimmen und zusammen ohne engeren zeitlichen Rahmen der Erwartung Gottes Raum geben.

Frère Roger - Gründer der Gemeinschaft von Taizé